One Billion Rising am 14.2.2017

One Billion Rising ist eine weltweite Kampagne, die für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für Gleichstellung eintritt.

Am 14. Februar tanzen weltweit Menschen auf den Straßen, um auf das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen.

In Wiesbaden findet am 14. Februar 2017 von 16.15 - 17.45 Uhr die Aktion auf dem Schlossplatz zwischen dem Hessischen Landtag und dem Rathaus statt.

Schirmherr der Wiesbadener Aktion ist der Hessische Minister für Soziales und Integration Stefan Grüttner, der die Veranstaltung eröffnen wird. Auch der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden Sven Gerich wird ein Grußwort sprechen, ebenso die Vorsitzende vom Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V. (BüroF) und Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg. Die Band 3saitig begleitet in diesem Jahr die Aktion. Vor Ort erwarten alle Interessierten viele Informationsmöglichkeiten und Aktionen!

"Rausgehen - Aufstehen - Ein Zeichen setzen und tanzen - Seien Sie am 14.02.2017 dabei!"

Die Aktion wird von vielen Einrichtungen in Wiesbaden organisiert, wir freuen uns über alle Interessierten, die sich am 14. Februar 2017 gegen Gewalt an Frauen erheben wollen und ein Ende der Gewalt fordern!

Wer vorher den Tanz üben möchte, kann sehr gerne an den Übungsterminen im Rathaus in Wiesbaden teilnehmen:

- Samstag, 28. Januar 2017, 11.00 - 13.00 Uhr oder/ und

- Samstag, 04. Februar 2017, 11.00 -13.00 Uhr oder/ und

- Samstag, 11. Februar 2017, 11.00 - 13.00 Uhr

Informationen zur 5. Landeskonferenz Hessen "Gesund bleiben - mitten im Leben"

Thema: Psychische Gesundheit von Frauen in der Lebenslaufperspektive

Zakia Roohani, eine der Mitfrauen von Sirona, hat an der Landeskonferenz der HAGE (Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.) im Juni 2016 in Frankfurt teilgenommen.

Nähere Infos zu dieser Veranstaltung sowie die Vorträge zum Download findet ihr auf der Homepage der HAGE hier.


Filme vom Interkulturellen Frauen und Mädchen Gesundheitszentrum

Von der Homepage des IFMGZ:

HOLLIEHood - 4 Kurzfilme von Mädchen für Mädchen

Zum MUT- und MIT-machen

Der Film gegen Rassismus:
"HOLLIEHood - Woher kommst Du?"

 https://www.youtube.com/watch?v=45WeuX500Kc&feature
 

Der Film gegen Sexismus: 
"HOLLIEHood - Die LautenLadies - Mein Körper gehört mir"

 https://m.youtube.com/watch?v=SQcy-3bQRHw
 

Der Film für gendergerechte Sprache:
"HOLLIEHood - Fairsprechen"

 https://www.youtube.com/watch?v=UnB0hIWuclw&feature


Der Film gegen normierte Körperbilder:
"HOLLIEHood - ICH BIN RICHTIG"

 https://www.youtube.com/watch?v=1Hi-p-LPqP8


März 2015: Frauen des interkulturellen Frauen- und Mädchen- Gesundheitszentrums Holla e.V. in Köln und Mädchen aus dem Holla angeschlossenen Mädchenbeirat HOLLIE tauschen sich aus über Fragen des mädchen-und frauenpolitischen Alltags. Die aufgebrachten Berichte der Mädchen und jungen Frauen berühren sehr. Die Idee für ein gemeinsames Projekt wurde geboren. Hauptthemen waren Rassismus, Sexismus, Körperbildnormierung, und die Nichtbenennung von Mädchen in Schule und Medien. Bei der Filia Stiftung wurde das Projekt HOLLIEHood, welches 4 Kurzfilme, je einer gegen Rassismus, Sexismus, normierte Körperbilder und für gendergerechte Sprache beinhaltet, beantragt und bewilligt.

September 2015: Ein Drehbuchworkshop mit zwölf Mädchen und jungen Frauen im Alter zwischen 11 und 21 Jahren und vier Holla Frauen unter der Leitung von Daniela Parr findet statt. Viele Mädchen, die die Bücher geschrieben haben, wollen selber spielen, andere haben die Möglichkeit als Assistentin des Filmteams mitzuwirken. Holla e.V. organisiert die Drehorte, Drehgenehmigungen, die Requisite, die Verpflegung und die Kostüme.

Oktober 2015: In den Herbstferien wird eine Woche lang gedreht. Sechs Frauen der Filmschule Köln und Regisseurin Maria Titova leisten ganze Arbeit. „Wir haben es tatsächlich geschafft, und alle Filme an fünf Tagen gedreht“, so die Frauen und Mädchen stolz. Die Mädchen der Anti-Sexismus Gruppe entscheiden sich zudem für einen Rap, selbst geschrieben und im Tonstudio aufgenommen. „Ohne die Hilfe der vielen ehrenamtlichen HelferInnen hätten wir keine Chance gehabt“, so das Holla Team und „Die Teilnehmerinnen gehen mit einer tollen Erfahrung mehr, und der Gewissheit, einen politischen Beitrag geleistet zu haben aus dem Projekt.“

März 2016: Wir sind online!!!

Arbeitskreis Frauengesundheit (AKF)

Der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) ist der größte unabhängige Zusammenschluss von Frauengesundheitsorganisationen und Fachexpertinnen zur Frauengesundheit in Deutschland. Sirona ist Mitfrau im AKF und mit einer Vertreterin des Bundesverbandes der Frauengesundheitszentren im Beirat des AKF. Hier informieren wir euch über Neuigkeiten vom AKF.

Spannende Themen im Moment sind:

Offener Brief des AKF zum Mammographie-Screening

Der AKF hat zum 8. März 2015 einen Offenen Brief zum Mammographie-Screening verfasst. Mit dem Titel "Mammographie-Screening: Adäquate Aufklärung, Fairness und offener Umgang mit kritischen Aspekten statt Desinformation und Werbung" setzt er sich für eine sofortige und umfassende Verbesserung in der Information von Frauen ein.

Erklärung des AKF zur gynäkologischen Versorgung behinderter Frauen

Der AKF hat am 9.7.2015 eine Erklärung zur gynäkologischen Versorgung behinderter Frauen in Deutschland verfasst: "Bis lang werden Frauen mit schweren körperlichen Beeinträchtigungen, Frauen mit anderer Kommunikation und Frauen, die einen erhöhten Erklärungsbedarf haben, zumeist behindert, eine wohnortnahe, frei gewählte Arztpraxis aufzusuchen." Die komplette Erklärung hier.

Frauengesundheitskongress 2017

Der Heilpraktikerinnenverband Lachesis e.V. veranstaltet vom 10. bis 12. Februar 2017 einen Frauennaturheilkunde-Kongress, u.a. zu den Themen

  • Die mündige Patientin
  • Gesundheit als Wirtschaftsfaktor - Wa(h)re Gesundheit?
  • Hormone verstehen - ein kreativer Umgang
  • Der Umgang mit Alter und Sterben prägt das Leben - Selbstbestimmt auch in Abhängigkeit

Einen Infoflyer können Sie hier herunterladen.

"Zum 30-jährigen Jubiläum veranstaltet LACHESIS e.V.* vom 10.-12.02.2017 einen Frauen-Gesundheitskongress in Bielefeld.

Seit Ende der 70er Jahre fordert die Frauengesundheitsbewegung das Recht für Frauen, selbst über ihren eigenen Körper zu bestimmen. Diese Zielsetzung hat nichts an Aktualität verloren! Angesichts der heutigen medizinischen Möglichkeiten und einer Entwicklung, in der Frauengesundheit zur profitablen Ware geworden ist, stellen sich mehr Fragen denn je:

Haben die Entwicklungen der Frauengesundheitspolitik in den letzten 30 Jahren tatsächlich zu mehr Selbstbestimmung von Patientinnen geführt? Findet eine umfassende und wertfreie Aufklärung als Grundlage zur Entscheidung für oder gegen eine Therapieform oder eine Vorsorgeuntersuchung statt? Ist ein zyklischen Gesetzen und hormonellen Schwankungen unterworfener Körper überhaupt erwünscht, oder ist Selbstoptimierung das Schlagwort der Zukunft? Gilt immer noch die „Krankheit Frau“?

Wir möchten diskutieren, was zu einer Verbesserung der Frauengesundheit beitragen kann und medizinische Angebote auf den Prüfstand stellen, die massiv in den weiblichen Körper und in hormonelle Zyklen eingreifen.

Denn wir meinen: Leben ist Rhythmus und ständige Veränderung. Selbstbestimmung bedeutet aus der eigenen Wahrnehmung heraus den eigenen Lebenskonzepten folgen zu können. Wertfreie medizinische Information und Vertrauen in den eigenen Körper sind die Grundlagen für einen selbstbestimmten Weg in den individuellen Heilungsprozess.

Der Kongress soll mit Vorträgen, Workshops und Diskussionen den Raum öffnen für einen interdisziplinären Austausch zwischen Patientinnen, Medizin, Naturheilkunde, Politik und Wissenschaft.

Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Fachpublikum als auch an interessierte Laien. Einzelne Veranstaltungen sind exklusiv für Frauen.

Parallel findet eine Fachausstellung naturheilkundlicher Firmen und Verlage statt.

Am Samstagabend laden wir zu einer Frauentanzparty ein."

Nähere Informationen findet ihr auf der Hompage des Kongresses.